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Gottesdienstordnung

von Joachim Lauterjung / Profil 2012, Nr. 4

Stark vereinfacht kann man seine Einsicht so umschreiben: „Nicht wir dienen Gott im Gottesdienst, sondern Gott dient uns.“ Das hat sich auf eine Vielzahl von Formulierungen in gottesdienstlichen Texten ausgewirkt. Aber der Kernbestand im Gottesdienstablauf ist unangetastet geblieben. Und inzwischen hat sich auch die katholische Kirche der Position Luthers mit dem II. Vaticanum behutsam angenähert.

Der beachtliche Vorteil einer so einheitlichen Gottesdienstform wie in der katholischen Kirche ist sicher der enorme Wiedererkennungswert: Egal, wo ich bin, egal welche Sprache gesprochen wird, ich weiß immer, was gerade passiert und kann sofort mitfeiern. Bei der Vielzahl evangelischer Gottesdienstentwürfe ist das nicht ohne weiteres möglich.

Das hat sich aber 1999 mit dem neu erschienenen „Evangelischen Gottesdienstbuch“ der Evangelischen Kirche in Deutschland zumindest in Ansätzen geändert. Dort finden sich klar strukturierte Vorschläge und ein reiches Textmaterial für den „Evangelischen Gottesdienst“. Innerhalb fester und wiedererkennbarer Strukturen bieten sich viel Variations- und Gestaltungsmöglichkeiten.

Daran orientiert sich auch unser Gottesablauf in Bredeney, in dem sich die vier wesentlichen Elemente spiegeln.

Das sind:
A) Eröffnung und Anrufung
B) Verkündigung und Bekenntnis
C) Abendmahl
D) Sendung und Segnung