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Neue gemeinsame Gemeindekonzeption

Eine gültige Gemeindekonzeption haben beide Gemeinden: die Bredeneyer stammt aus dem Jahr 2011, die unserer Partnergemeinde Margarethenhöhe aus dem Jahr 2008. Zarte Hinweise des Kirchenkreises, die Gemeindekonzeptionen einmal zu überarbeiten, gab es auch schon. Da lag es nahe, eine neue Gemeindekonzeption gemeinsam anzugehen und im Vorgriff auf die geplante Fusion die zukünftigen gemeindlichen Aufgaben und Herausforderungen gemeinsam zu definieren, um unserem biblischen Auftrag gerecht zu werden und unsere Aufgaben entsprechend der Kirchenordnung wahrnehmen zu können.

Im Wesentlichen zwei Entwicklungen sind Basis dieser Neufassung:

  • weitreichende gesellschaftliche Veränderungen, die auch den Zugang der Menschen zur Kirche verändern, und
  • große strukturelle Veränderungen, die auch aufgrund eines gravierenden Pfarrermangels neue Formen von Verkündigung und Gemeinde sinnvoll erscheinen lassen.


Eine Aufgabe, die wir nicht als Presbyterien sozusagen im stillen Kämmerlein angehen wollten, sondern die wir auf eine breite Basis in unseren Gemeinden stellen wollen.

Deshalb wird es im weiteren Verlauf auch in beiden Gemeinden je einen Gemeinde-Workshop geben, bei dem sich jedes Gemeindeglied einbringen kann. Aber auch schon bei der Erarbeitung einer Diskussionsfassung haben wir versucht, die notwendigen Überlegungen auf viele Schultern zu verteilen.

Am 7. September 2017 fand deshalb im Gustav-Adolf-Haus auf der Margarethenhöhe, sehr liebevoll von dem bewährten Team dort vorbereitet, ein Auftakttreffen statt, zu dem wir aus beiden Gemeinden rund 50 Menschen gebeten hatten, die sich in rd. 15 Arbeitskreisen mit den verschiedenen Themenblöcken befassen und Formulierungen für einen Konzeptionstext erarbeiten sollen.

In einem ersten Teil der geplanten Gemeindekonzeption werden Grundsatzfragen erörtert (Vision, Leitbild, Strukturfragen im Grundsatz). Hier sind insbesondere unsere Pfarrerin, Henny Dirks-Blatt, und unser Pfarrer, Joachim Lauterjung, stark gefragt.

Auch im zweiten Teil, Bausteine der Gemeindearbeit, sind in den Blöcken Gottesdienst, Seelsorge, Amtshandlungen, Konfirmandenarbeit wieder Frau Dirks-Blatt und Herr Lauterjung gefordert.

Für die weiteren „Bausteine“ unserer Gemeindearbeit (Kirchenmusik, Kita-Arbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Ewachsenenarbeit, Senioren) sind dann wir theologischen Laien in stärkerem Maße verantwortlich.

Das gilt auch für die Themenblöcke Mission und Gemeindeaufbau, Diakonie, Begegnung – Gemeinschaft – Veranstaltungen, Ehrenamtsarbeit, Familienzentrum, Ökumene, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung und Standortentwicklung.

In einem Anhang sollen dann ein Kriterienkatalog für Gemeindeaktivitäten erarbeitet, das Umfeld der beiden Gemeinden und ihre Geschichte beleuchtet sowie der Fusionsprozess beschrieben werden.

Diese Themenvielfalt macht leicht verständlich, dass unser Zeitplan (erste Rohfassung bis zum 21. November, Fertigstellung bis zum 23. Januar 2018, Diskussion dieser Fassung auf einem Gemeinde-Workshop Ende Januar 2018 und endgültige Verabschiedung auf einer gemeinsamen Klausurtagung der beiden Presbyterien vom 16. bis 17. März 2018) mit „ehrgeizig“ sehr wohlwollend umschrieben werden kann.
Aber wir sind alle sehr optimistisch bei der Arbeit, und so sollte denn mit der notwendigen Hilfe und dem Segen von „oben“ das Werk erfolgreich vollendet werden können!

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